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Du malst, zeichnest oder gestaltest gerne – aber wie wird daraus tatsächlich ein Nebenverdienst oder sogar ein Standbein? Die gute Nachricht: Du musst dafür nicht "die eine große Karriere" als Künstlerin machen. Es gibt unzählige kleinere und größere Wege, mit künstlerischen Fähigkeiten Geld zu verdienen – nebenberuflich, in Teilzeit oder als vollständiges Business.
Hier kommt eine große Sammlung an Ideen, locker durchsortiert, damit du leichter die passenden für dich findest. Keine Sorge, du musst nicht alle 30 ausprobieren – so viele Leben hat niemand. Aber vielleicht ist genau der eine Punkt dabei, an den du noch gar nicht gedacht hast.
Verkauf von Originalkunst und physischen Produkten
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1. Originale verkaufen
Der Klassiker schlechthin. Ob auf Kunstmärkten, in Galerien, über deine eigene Website oder auf Etsy – ein echtes, handgemaltes Original hat einfach eine andere Wirkung als ein Druck. Die Preise können stark schwanken, aber genau das macht es auch spannend: Du bestimmst mit, wie du dich und dein Werk positionierst.
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2. Kunst vermieten
Statt zu verkaufen, kannst du deine Werke gegen eine monatliche Gebühr verleihen – zum Beispiel an Unternehmen, Arztpraxen oder Privatpersonen, die nicht gleich kaufen, aber trotzdem frische Kunst an der Wand haben wollen. Charmant daran: Du behältst das Eigentum, generierst wiederkehrende Einnahmen und deine Kunst hängt an mehr Wänden, als du es dir sonst leisten könntest zu verschenken.
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3. Drucke und Poster verkaufen
Ein Motiv, einmal gemalt, kann als limitierte oder offene Edition immer wieder verkauft werden. Das ist der Punkt, an dem aus einem einzelnen Werk plötzlich ein kleines Produktsortiment wird. Wer sich das Original nicht leisten kann oder will, greift gerne zum Poster – so verpasst du niemandem die Chance, Fan zu werden.
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4. Postkarten und Grußkarten
Klein, günstig, charmant – Postkarten sind der perfekte Einstiegspreis. Menschen kaufen sie oft spontan, verschenken sie oder sammeln sie sogar. Und ganz nebenbei sind sie eine tolle Möglichkeit, neue Kund:innen an deinen Stil heranzuführen, ohne dass sie gleich viel Geld investieren müssen.
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5. Sticker gestalten und verkaufen
Sticker sind auf Etsy und in Papeterie-Shops seit Jahren der heiße Scheiß – klein, süß, sammelbar und günstig in der Produktion. Wenn du einen verspielten oder charakterstarken Stil hast, ist das oft ein Selbstläufer, weil Menschen einfach gerne Sticker auf Laptops, Wasserflaschen und Notizbücher kleben.
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6. Merchandise produzieren
Deine Motive auf Tassen, T-Shirts oder Taschen – klingt aufwendig, muss es aber nicht sein. Über Print-on-Demand-Anbieter lässt du produzieren, sobald jemand bestellt, ganz ohne eigenes Lager oder finanzielles Risiko. So testest du auch easy, welche Motive überhaupt ankommen.
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7. Mystery Boxes anbieten
Überraschungen lieben wir doch alle. Kleine, kuratierte Sets mit Originalen, Prints oder Extras versetzen deine Fans in Sammellaune und schaffen echte Vorfreude. Für dich ist das außerdem eine schöne Möglichkeit, Restbestände oder Nischen-Werke unter die Leute zu bringen.
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8. Auf Wochenmärkten oder Kunsthandwerksmessen verkaufen
Direkter geht's kaum: Du stehst deinem Publikum gegenüber, bekommst sofort Reaktionen und lernst enorm viel darüber, was ankommt und was nicht. Klar, es kostet Zeit und manchmal auch Standgebühr – aber der persönliche Kontakt ist durch nichts zu ersetzen.
Digitale Produkte
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9. Digitale Drucke verkaufen
Käufer:innen laden sich einfach die Datei herunter und drucken selbst zu Hause oder im Copyshop. Das Beste daran: Du erstellst das Werk einmal und verkaufst es danach beliebig oft, ganz ohne Versand oder Materialkosten. Ein echter Traum fürs passive Einkommen.
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10. Malvorlagen oder Ausmalseiten anbieten
Ob für Kinder oder gestresste Erwachsene, die beim Ausmalen runterkommen wollen – Malvorlagen als PDF-Download sind erstaunlich gefragt und schnell erstellt, wenn du eh schon zeichnest.
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11. Clipart-Sets erstellen
Andere Kreative brauchen ständig Bildmaterial für ihre eigenen Projekte – Einladungen, Planer, Social-Media-Posts. Wenn du florale, verspielte oder thematisch stimmige Sets anbietest, kannst du dieselben Illustrationen an ganz viele Leute gleichzeitig verkaufen.
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12. Canva-Vorlagen gestalten
Templates für Social Media, Einladungen oder Planer sind aktuell riesig im Kommen, weil so viele Leute schnell etwas Hübsches brauchen, aber selbst nicht designen können. Einmal gebaut, kannst du sie über Jahre hinweg verkaufen.
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13. Eigene Schriftarten (Fonts) entwerfen und verkaufen
Klingt nach einer Nische für Grafikdesign-Profis, ist aber auch für Illustrator:innen mit gutem Handschrift-Gefühl machbar. Individuelle, charaktervolle Fonts sind gefragter, als man denkt – besonders für Branding und Einladungskarten.
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14. Lightroom-Presets oder Foto-Filter anbieten
Falls Fotografie ebenfalls zu deinem Repertoire gehört: Presets sind super leicht zu erstellen, wenn du deinen eigenen Bearbeitungsstil ohnehin schon entwickelt hast, und lassen sich unendlich oft weiterverkaufen.
Auftragsarbeiten und Dienstleistungen
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15. Porträts auf Bestellung
Von Menschen über Haustiere bis hin zu besonderen Anlässen – individuelle Porträts haben einen ganz eigenen emotionalen Wert für die Auftraggeber:innen. Das macht sie auch zu einem der dankbarsten Formate, weil die Freude beim Übergeben meist riesig ist.
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16. Logos und Branding für kleine Unternehmen gestalten
Kleine Unternehmen und Selbstständige brauchen ständig frisches visuelles Branding, haben aber oft kein großes Budget für Agenturen. Genau da kannst du mit einem eigenen künstlerischen Blick punkten und dir langfristig einen Namen machen.
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17. Illustrationen für Kinderbücher
Ein eigenes, liebevolles Nischenfeld mit einem sehr treuen Publikum. Es dauert meist etwas, bis man reinkommt, aber wenn dein Stil zu Verlagen oder Self-Publishing-Autor:innen passt, kann daraus eine richtig schöne, wiederkehrende Einnahmequelle werden.
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18. Tattoo-Designs entwerfen
In Zusammenarbeit mit lokalen Tattoo-Studios kannst du eigene Motive anbieten oder Auftragsdesigns umsetzen. Wenn dein Stil grafisch, linienstark oder besonders eigenständig ist, lohnt sich hier definitiv ein Blick.
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19. Wandbilder (Murals) malen
Für Geschäfte, Cafés oder private Räume – Murals sind körperlich anstrengender als die meisten anderen Punkte auf dieser Liste, aber auch besonders sichtbar und prestigeträchtig. Ein gutes Wandbild wird oft jahrelang fotografiert und geteilt, was wiederum für dich wirbt.
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20. Schaufenster- oder Ladendekoration gestalten
aisonal oder für besondere Aktionen suchen viele kleine Geschäfte jemanden mit gutem Auge, der ihre Schaufenster auffrischt. Ein guter Einstieg: einfach mal bei kleineren Läden in deiner Umgebung fragen, ob Bedarf besteht.
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21. Hochzeits- oder Einladungskarten individuell gestalten
Emotionale Anlässe wie Hochzeiten sind ein wunderbares Feld für individuelle Gestaltung – und lassen sich später easy auf Baby-Einladungen oder Geburtsanzeigen ausweiten. Ein Design, mehrfach verkauft.
Wissen weitergeben
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22. Kunstkurse oder Workshops geben
Vor Ort, in Volkshochschulen oder online – Wissen weiterzugeben macht nicht nur Spaß, sondern bringt dich auch in direkten Kontakt mit anderen Kreativen. Und ganz ehrlich: Andere unterrichten ist oft der schnellste Weg, selbst noch besser zu werden.
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23. Online-Kurs erstellen
Einmal produzieren, immer wieder verkaufen – das ist der große Vorteil gegenüber Live-Workshops. Klar, die Erstellung braucht Zeit und etwas technisches Know-how, aber danach läuft der Kurs quasi von allein weiter.
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24. Malabende veranstalten
Nach dem "Painting & Wine"-Prinzip: Du zeigst Schritt für Schritt, wie ein Bild entsteht, alle malen mit, es wird gequatscht und gelacht. Perfekt als Kooperation mit Cafés oder Locations, die sich über zusätzliche Gäste freuen.
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25. Kunstcamps oder Ferienkurse für Kinder anbieten
Kinder lieben es, kreativ zu sein, und viele Eltern suchen händeringend nach guten Ferienangeboten. Selbst mit kleiner Gruppengröße kommt hier über eine Woche verteilt ein ordentlicher Betrag zusammen – und du hast garantiert jede Menge Spaß dabei.
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26. Als Kunsttherapeutin arbeiten
Erfordert eine entsprechende Zusatzqualifikation, eröffnet dafür aber ein besonders sinnstiftendes Arbeitsfeld, in dem du Kunst nutzt, um Menschen wirklich zu helfen. Nicht der schnellste Weg auf dieser Liste, aber vielleicht der erfüllendste.
Online-Präsenz aufbauen
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27. Einen Kunst-Blog starten
Ein Blog ist wie dein eigenes kleines Schaufenster im Internet – Einnahmen können über Werbung, Kooperationen oder einfach als Verkaufsfläche für dein Angebot entstehen. Nebenbei baust du dir eine Community auf, die dich über Jahre begleitet.
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28. Einen YouTube-Kanal für Kunst betreiben
Prozessvideos und "How to draw"-Formate funktionieren erstaunlich gut, weil Menschen einfach gerne beim Entstehen zusehen. Es dauert eine Weile, bis sich das auszahlt, aber wer dranbleibt, baut sich ein richtig treues Publikum auf.
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29. Pinterest als Marketing-Kanal nutzen
igene Pins gestalten, die auf deinen Shop oder Blog verlinken – oder diesen Service direkt für andere anbieten. Pinterest tickt anders als Instagram: Inhalte werden hier über Monate und Jahre hinweg gefunden, nicht nur in den ersten 24 Stunden.
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29. Pinterest als Marketing-Kanal nutzen
igene Pins gestalten, die auf deinen Shop oder Blog verlinken – oder diesen Service direkt für andere anbieten. Pinterest tickt anders als Instagram: Inhalte werden hier über Monate und Jahre hinweg gefunden, nicht nur in den ersten 24 Stunden.
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30. Social-Media-Management für andere Kreative oder Marken übernehmen
Dein gutes Auge für Ästhetik ist bares Geld wert – viele Unternehmen wissen einfach nicht, wie man einen Feed stimmig und ansprechend gestaltet. Wenn du selbst Spaß am Kuratieren hast, kann das ein überraschend lukrativer Nebenjob sein.
Wie findest du den richtigen Weg für dich?
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Nicht jede Idee passt zu jeder Künstlerin, und das ist völlig okay. Frag dich lieber:
- Möchte ich lieber physische Produkte oder digitale Downloads verkaufen
- Macht mir der direkte Kontakt zu Kund:innen Freude, oder arbeite ich lieber im Hintergrund?
- Will ich etwas einmal erschaffen und dann wiederholt verkaufen (skalierbar), oder eher individuelle Auftragsarbeiten machen?
- Wie viel Zeit habe ich neben Job oder anderen Projekten realistisch zur Verfügung?
Die meisten erfolgreichen Künstler:innen kombinieren mehrere dieser Wege – zum Beispiel Originalverkauf, digitale Produkte und einen Blog oder Pinterest als Kanal, der alles zusammenbringt. Der Trick liegt nicht darin, alles gleichzeitig zu machen, sondern die zwei oder drei Bausteine zu finden, die wirklich zu deinem Stil, deiner Zeit und deinem Publikum passen.